Klassenfahrten
An der Realschule Menden unternehmen die Klassen bzw. Kurse in der Regel alle zwei Jahre eine mehrtägige Klassen- bzw. Kursfahrt.
Die Schukonferenz der RSM hat folgendes Fahrtenprogramm für mehrtägige Klassen- und Kursfahrten beschlossen:

-Grundsätzlich sind die Klassen-/Kursfahrten mit Bezug zum Unterricht zu planen. Sie dienen Bildungs- und Erziehungszwecken sowie der Stärkung der Klassen-/ bzw. Kursgemeinschaft.
-Mehrtägige Klassenfahrten finden statt in der 6.Klasse und im Jahrgang 10.
-Zusätzlich können mehrtägige Kursfahrten in den Jahrgängen 8 oder 9 stattfinden, wenn die Eltern der betroffenen Kinder dies mehrheitlich befürworten.
-Es wird den 10. Klassen die Möglichkeit eingeräumt, die Abschlussfahrt (gemeinsame Klassenfahrt) als Ski- und Sportwoche zu gestalten.
-Die Höchstdauer mehrtägiger Klassen- und Kursfahrten an der RSM beträgt sieben Tage.
-Die Kostenobergrenze darf für 6er-Klassenfahrten und Kursfahrten jeweils 250 € und für 10er-Abschlussfahrten 400 € nicht überschreiten.
-Die Klassen- / Elternpflegschaft entscheidet in geheimer Abstimmung über konkretes Ziel, Programm und Dauer einer Klassen-/Kursfahrt auf der Grundlage des Vorschlags der Klassenlehrer bzw. Kursleiter.

Auf Borkum gibt es viel zu entdecken!
Klassenfahrt in Klasse 6
In der ersten Klassenfahrt lernen sich die jungen Schüler noch einmal außerhalb des Unterrichts neu kennen. So stehen hier oft Aktionen und Spiele zur Teambildung und Förderung der Klassengemeinschaft im Vordergrund. Aber auch der Spaß kommt nicht zu kurz.
In diesem Jahr waren zwei Klassen für eine Woche auf Borkum und waren begeistert von einem abwechslungsreichem Programm mit einer geführten Wattwanderung, dem Besuch von Museum und Kletterpark sowie Krabbenschieben mit anschließender Verkostung.







Paris-Fahrt
Richtig spannend ist unsere 3-tägige Kursfahrt nach Paris. Sie findet alle 2 Jahre mit den FranzösischschülerInnen der Jahrgangsstufen 8 und 9 statt.
Frankreichs Hauptstadt erkunden wir vorwiegend à pied, also zu Fuß.
In Paris gibt es einfach alles: breite Boulevards und holprige Gassen mit Kopfsteinpflaster, berühmte Bauwerke und malerische Hinterhöfe, große Modehäuser etc. Auf unserer Entdeckungstour bummeln wir durch das Montmartre-Viertel, schauen dort den Malern über die Schulter und genießen den phantastischen Ausblick von der Basilika Sacré-Coeur über die Dächer von Paris. Und natürlich geht es auch auf den Eiffelturm, zu Fuß oder mit dem Aufzug, je nach Geschmack.
Die Parisfahrt bietet den SchülerInnen eine großartige Gelegenheit, ihre im Unterricht erworbenen Sprachkenntnisse vor Ort anzuwenden, wenn sie Preise für ein Porträt mit den Malern aushandeln, vor dem Centre Pompidou mit französischen Jugendlichen ins Gespräch kommen, Crêpes, Baguettes oder Souvenirs kaufen.
Wenn wir mit Taschen, T-shirts und Karrikaturen im Gepäck unsere Heimreise nach Menden antreten, heißt es einstimmig: "Paris je t'aime! A bientôt!"

Und hier haben wir noch einige Fotos von der Parisfahrt 2012:












Abschlussfahrt in Klasse 10
Kurz vor dem Ende der Schulzeit an der RSM verabschieden sie die Schüler mit einer Klassenfahrt. Beliebte Ziele sind Berlin, Holland, Italien oder Österrreich.









3 Tage Straßburg
Unsere WPI-Kurse Französisch der Jahrgänge 8 und 9 haben drei Tage im Elsass verbracht. Wir haben sehr viel entdeckt in diesem kleinen französischen Eldorado: liebevoll restaurierte Altstädte in Straßburg und Colmar, das Straßburger Münster, la Petite France während einer Bootsfahrt auf der Ill und wir haben Flammkuchen – eine elsässer Spezialität – gekostet. 330 Stufen stiegen wir hinauf auf die aussichtsreiche Plattform des Straßburger Münsters, beeindruckt von schönen Blicken auf die Dächer der Altstadt und in die Ferne zu den Gipfeln von Vogesen und Schwarzwald. Bei einer erlebnisreichen Führung durch die Feste Mutzig sind wir in die deutsch-französische Geschichte eingetaucht. Während unseres Rundgangs sahen wir die Krankenstation, die Bäckerei, Maschinenräume, Schlafsäle der im Ersten Weltkrieg genutzten Anlage. Ein Abstecher führte uns anschließend zur hoch über der Rheinebene gelegenen Haut-Koenigsbourg. Schließlich besuchten wir das Europaparlament und erfuhren, wie Europapolitik gemacht wird und durften sogar auf den Stühlen des Plenarsaals Platz nehmen.
Unsere Kursfahrt ins Elsass bot viele Gelegenheiten, unsere Sprachkenntnisse mit „waschechten“ Franzosen anzuwenden. Auf der Heimfahrt waren wir uns alle einig: „Strasbourg, c’était super! A bientôt!“
Sowi-Kursfahrt nach Leipzig
Der 9er Sowikurs erkundete vom 5.-9.4.2016 Leipzig, die größte Stadt im Freistaat Sachsen. Ein Besuch im Zeitgeschichtlichen Forum (Haus der Geschichte), eine Stadtführung und eine Fahrradtour bei Sonnenschein zum Völkerschlachtdenkmal, dem Leipziger Messegelände und der Nationalbücherei standen auf dem Programm.
Als ein wahres Highlight erwies sich die MDR Studiotour, bei der die Schülerinnen und Schüler nicht nur hinter die Kulissen der Nachrichtenstudios blicken durften, sondern sich auch selbst als Moderatoren ausprobieren konnten. Der Besuch in der Kletterhalle und das Beachvolleyballspiel sorgten für ausreichend Abwechslung und eine Menge Spaß.

Kursfahrt der Wpf-Musiker nach Leipzig
Noch lange nachklingen werden wohl die Eindrücke, welche die Schülerinnen und Schüler des WPf-Musikkurses auf ihrer viertägigen Kursfahrt nach Leipzig sammelten – und das gilt nicht nur im musikalischen Sinne.
Natürlich stand die Musik mit vielen verschiedenen Facetten im Mittelpunkt der Fahrt – was in der traditionsreichen sächsischen Musikmetropole ein abwechslungsreiches Programm garantierte: So setzten sich die Schülerinnen und Schüler im Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig mit der jahrhundertealten Tradition verschiedener Instrumente auseinander. Dabei lag der Schwerpunkt auf Tasteninstrumenten, die sogar ausprobiert werden konnten, so dass technische Neuerungen hör- und fühlbar wurden.
Zudem gewannen die Kursteilnehmer bei Führungen im Mendelssohn-Haus und im Schumann-Haus Einblicke in das Leben der berühmten Komponisten und den geschichtlichen und gesellschaftlichen Kontext der damaligen Zeit. Besonders beeindruckend war das Gefühl, als klar wurde, dass in den besuchten Räumen schon große Persönlichkeiten wie Goethe, Wagner, Berlioz, Liszt und Brahms zu Besuch waren und musizierten.
Doch schließlich sollte im Rahmen der Fahrt nicht nur über Musik geredet, sondern auch welche gehört und gemacht werden: Die SuS nahmen an einem Workshop des Klangkünstlers Benjamin Stache teil und hörten die Rock’n’Roll-Formation „Hornets“ im Jazzclub „Spizz“ sowie die Nachwuchsband „The Low Flying Ducks“ im Musikclub „tonelli’s“. Und auch ein Besuch im weltberühmten Leipziger Konzertsaal, dem Gewandhaus durfte nicht fehlen. Hier hörten die Schülerinnen und Schüler zuerst ein Konzert mit dem hauseigenen Orchester, das zu einem der besten der Welt zählt, anschließend gab es noch eine Führung durch den großen Saal und das Tonstudio. Besonders kurios war, dass der Dirigent des Abends, Jérémie Rhorer, die Schülerinnen und Schüler bei einem Gruppenbild fotografierte und bereitwillig und überaus freundlich noch Auskunft über seine Arbeit gab.
Ein Besuch in der Werkstatt eines Holzblasinstrumentenbauers ergänzte das Programm, in dem natürlich auch der große Johann Sebastian Bach noch seinen Platz fand: Der Musikkurs durfte in der berühmten Thomasschule an Chor- und Orchesterproben teilnehmen, zudem stand ein ehemaliger Thomaner eine Stunde lang Rede und Antwort zu Fragen rund um den weltberühmten Thomanerchor, der seit über 800 Jahren existiert. Diesen hörten die Schülerinnen und Schüler zum Abschluss der Kursfahrt noch in einer Motette in der Thomaskirche, in der Bach selbst vor rund dreihundert Jahren als Kantor tätig war.
Schon vor der Abreise war die einhellige Meinung aller Reisenden, dass dies nicht der letzte Besuch in Leipzig gewesen sein soll.
Biologie-Kursfahrt nach Bremerhaven
Jeder Biologie Neigungsschwerpunkt fährt in der 9. Klasse drei Tage nach Bremerhaven. Übernachtet wird entweder im Havenhostel oder in der Jugendherberge Bremerhaven.
Am ersten Tag wird die Tierwelt der Nordsee und der Lebensraum Wattenmeer im Zoo am Meer untersucht. Jeder Schüler erstellt dazu einen Steckbrief zu einem Tier und erforscht die Besonderheiten des Lebensraumes Wattenmeer und seine Bedeutung als Nationalpark.
Den zweiten Tag verbringen alle gemeinsam im Klimahaus Bremerhaven. Dort erhalten alle Schülerinnen und Schüler einen Überblick über alle Klimazonen der Erde. Auf dem 8. Längengrad werden sie einmal um die Erde herum geführt und können die Klimazonen wirklich erleben.
Das Klimahaus Bremerhaven 8° Ost ist eine einzigartige Wissens- und Erlebniswelt zum Themenkomplex Klima, Klimawandel und Wetter. Auf 11.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche besuchen die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Klimazonen entlang des achten Längengrades Ost, erfahren die Zusammenhänge zwischen Wetter und Klima, erforschen Hintergründe der Klimaveränderung und lernen, was jeder einzelne zum Klimaschutz beitragen kann.
Vor der Heimfahrt besuchen alle gemeinsam das Auswandererhaus. Hier wird eindrucksvoll die Geschichte der Aus- und Einwanderung dargestellt und kann von den Schülerinnen und Schülern nachvollzogen werden. Jeder verfolgt im Auswandererhaus eine Familiengeschichte, so dass ein persönlicher Bezug hergestellt wird.